Herzlich Willkommen!

Auf unseren Internetseiten finden Sie alle Informationen über das Forum für Sinti und Roma e.V., unsere Beratungsangebote, die Aufgaben und Ziele des Zusammenschlusses von Sinti und Einrichtungen Probstei St Clemens 900x600 cef61f5ba4Roma für Sinti und Roma in Hannover und in Niedersachsen. Unser Beratungsbüro ist im Gebäude der Probstei St.Clemens, Goethestrasse 33/ Ecke An der Basilika, Seiteneingang untergebracht. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 0511 760 22 883

Rassismus im Alltag und wie man damit prima Geschäfte machen kann

Rassismus und Verachtung gegenüber Minderheiten äussern sich immer wieder im Alltäglichen, also in der Art und Weise, wie Begriffe, Bezeichnungen oder Klischees verwendet werden. Ebenso aber auch, wenn auf den diskriminierenden oder menschenverachtenden Hintergrund verwiesen wird und die so Ertappten sich empört wehren oder das Ganze als läppisch oder völlig übertrieben darstellen. Die Reaktionen auf die Forderungen nach Verbannung der Bezeichnungen Zigeunersuace oder Zigeunerschnitzel sind ein Paradebeispiel dafür - und ein Paradebeispiel dafür, wie wenig sich im alltäglichen Rassismus oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geändert hat. Da sitzen Ressentiments gerade gegen Sinti und Roma tief verwurzelt, sie gelten grundsätzlich als suspekt und selbst halbwegs aufgeklärte und kritisch nachfragende Journalisten trauen ihnen eigentlich alles zu - vom Wäsche- bis zum Kinderklauen.

Gedankenaustausch beim US Generalkonsulat in Leipzig

Nach einem zufälligen Treffen in der Gedenkstätte Dora-Mittelbau waren die Vertreter des Forums für Sinti und Roma auf Einladung der Konsulin Teta M. TreffenKonsulinMoehs am 22. Juli zum Gedankenaustausch im Generalkonsulat Leipzig.  In dem sehr freundschaftlichen Gespräch ging es unter anderem um die Situation der Sinti und Rom in Deutschland und den USA, den Völkermord an Sinti und Roma und die Vermittlung von Kontakten zum Holocaust- Museum in Washington.

Für mehr Zusammenarbeit: Sinti - Netzwerk!

Aus zahlreichen Studien gerade in letzter Zeit gibt es immer wieder die gleiche Erkenntnis: Sinti und Roma werden weiter tatsächlich in Medien, der Politik und dem Arbeitsmarkt diskriminiert. Die Vorurteile nehmen leider eher zu, als dass sie sie abnehmen. Dabei gibt es auf europäischer Ebene immer wieder Unterstützung, so hat gerade der Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland die kulturellen Verdienste der Roma in Europa gewürdigt. Leider sieht der Alltag für uns meistens anders aus. Um so wichtiger ist daher, dass wir besser organisiert und in besserer Zusammenarbeit gegen diese Diskriminierung und für mehr Integration zusammenstehen. Ganz besonders wollen wir dabei den Erfahrungs- und Informationsaustausch ausbauen, um so gemeinsam für unsere Rechte und mehr Beteiligung in der Gesellschaft eintreten zu können. Wir laden deshalb alle ein, sich ganz unverbindlich und ohne Verpflichtung unserem Netzwerk anzuschließen. Schickt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder  ruft mich unter 0511 760 22 883 an. Ich freue mich, wenn Ihr mitmacht!

Gespräch bei Landesbeauftragten Schröder-Köpf

Am 7. Februar waren die Vertreter des Forums zum Gespräch bei der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Kopf zum Gespräch eingeladen. Wichtigste Themen waren der wachsende Antiziganismus und die Stimmungsmache gegen Armutsmigranten aus Rumänien oder den Balkanstaaten sowie mehr Teilhabemöglichkeiten und bessere Bildungschancen für GruppeS Kdie seit Jahrhunderten in Deutschland lebenden und beheimateten Sinti. Ein weitere wichtiges Gesprächsthema war, für die Sinti als deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gleiche Rechte, aber auch Anerkennung der eigenen Tradition, Geschichte und Kultur zu haben

Am 8. April ist Welt-Romatag: Wie ist die Situation der Roma in Hannover?

Interview mit Regardo Rose vom "Forum für Sinti und Roma"

Auch in Hannover sind Roma Diskriminierung und Abwertung ausgesetzt. Regardo Rose, Vorsitzender des Vereins "Forum für Sinti und Roma", sieht aber auch positive Entwicklungen.

Am 08. April 1971 fand in London der erste Internationale Roma-Kongress statt, auf dem weitreichend Forderungen zur Gleichstellung der Roma verabschiedet wurden. Seitdem ist der 8. April der Welt-Romatag, mit dem an die fortdauernde Verfolgung und Diskriminierung von Roma erinnert wird. Wie ist die aktuelle Situation der Roma in Hannover? Dazu Fragen an Regardo Rose, Vorsitzender des Vereins “Forum für Sinti und Roma”. Der Verein ist Träger der Beratungsstelle für Sinti und Roma in der Calenberger Neustadt, Am Kanonenwall 15

WiH: Mit welchen Problemen sind Sie in der Beratungsstelle besonders konfrontiert?

Rose: Den bekannten Abschiebungsproblemen von Roma aus Nicht EU Krisengebieten; der grundsätzlich ablehnenden Haltung bei der Wohnungs- und Arbeitsvermittlung und bei der Beschaffung von Hort- und Schulplätzen auf Seiten der Eltern der Mitschüler. Die Stadt Hannover hat sich relativ gut mit einem „Handlungskatalog“ auf die vermeintliche Flut aus Osteuropa, die seit Monaten in den Medien geschürt wurde, eingestellt. Die fragwürdige Obdachlosengebührensatzung wurde in der letzten Woche abgemildert.

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