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Auf unseren Internetseiten finden Sie alle Informationen über das Forum für Sinti und Roma e.V., unsere Beratungsangebote, die Aufgaben und Ziele des Zusammenschlusses von Sinti und Einrichtungen Probstei St Clemens 900x600 cef61f5ba4Roma für Sinti und Roma in Hannover und in Niedersachsen. Unser Beratungsbüro ist im Gebäude der Probstei St.Clemens, Goethestrasse 33/ Ecke An der Basilika, Seiteneingang untergebracht. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 0511 760 22 883

Roma Kinder brauchen Hilfe in der Schule

Die Zahl der Roma-Kinder, die in Hannover zur Schule gehen, ist wesentlich größer als bislang öffentlich bekannt. Viele von ihnen stellen Lehrer vor große Herausforderungen. Bis zu 300 schulpflichtige Kinder aus Roma-Familien gibt es nach Schätzungen der Landesschulbehörde in Hannover. Etwa die Hälfte davon sei noch im Grundschulalter, sagte eine Sprecherin der HAZ.

Gräber der von Nazis ermordeten Sinti und Roma werden erhalten

Die Kosten der Grabstätten von den im Nationalsozialismus verfolgten Sinti und Roma werden künftig zu je 50 Prozent von Bund und Ländern übernommen. Ministerin Manuela Schwesig begrüßte den Entschluss.
Bund und Länder haben am 9. Dezember im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin einen Beschluss zum Ruherecht für Grabstätten der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma gefasst. Sie kommen damit der Bitte des Vorsitzenden des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma, Romani Rose, nach. Er hatte sich seit Jahren für ein dauerndes Ruherecht eingesetzt. Bund und Länder sind übereingekommen, die Kosten zum Erhalt der Gräber zu je 50 Prozent zu übernehmen.

Gedenken in Bergen - Belsen

Mit einem Festakt wurde am 26. April der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen durch die britischen Streitkräfte am 15. April 1945 gedacht. KranzBergenBelsenMehr als 50.000 Menschen und 20.000 Kriegsgefangene wurden im Zweiten Weltkrieg dort ermordet, darunter auch tausende Sinti und Roma. An derGedenkveranstaltung nahmen auch rund 100 Überlebende aus aller Welt teil. Mit dabei waren auch ehemalige britische Soldaten, die Bergen-Belsen am 15. April 1945 befreit hatten, sowie der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose. Anschließend erinnerten auch sechs Überlebende an ihre Leidenszeit im Konzentrationslager Bergen-Belsen. 

Internationaler Tag der Roma: Kommission fordert mehr Integration

Zum Internationalen Tag der Roma am 8. April haben Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Kommission, und die EU-Kommissarinnen Marianne Thyssen, Vera Jourová und Corina Creţu die EU und die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, entschlossen gegen Diskriminierung der Roma vorzugehen und ihre Integration voranbringen.
Die Roma, mit sechs Millionen Menschen Europas größte ethnische Minderheit, seien weiterhin  gesellschaftlichem Ausschluss, Ungleichheit und Diskriminierung ausgesetzt.

Rassismus im Alltag und wie man damit prima Geschäfte machen kann

Rassismus und Verachtung gegenüber Minderheiten äussern sich immer wieder im Alltäglichen, also in der Art und Weise, wie Begriffe, Bezeichnungen oder Klischees verwendet werden. Ebenso aber auch, wenn auf den diskriminierenden oder menschenverachtenden Hintergrund verwiesen wird und die so Ertappten sich empört wehren oder das Ganze als läppisch oder völlig übertrieben darstellen. Die Reaktionen auf die Forderungen nach Verbannung der Bezeichnungen Zigeunersuace oder Zigeunerschnitzel sind ein Paradebeispiel dafür - und ein Paradebeispiel dafür, wie wenig sich im alltäglichen Rassismus oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geändert hat. Da sitzen Ressentiments gerade gegen Sinti und Roma tief verwurzelt, sie gelten grundsätzlich als suspekt und selbst halbwegs aufgeklärte und kritisch nachfragende Journalisten trauen ihnen eigentlich alles zu - vom Wäsche- bis zum Kinderklauen.

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