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Auf unseren Internetseiten finden Sie alle Informationen über das Forum für Sinti und Roma e.V., unsere Beratungsangebote, die Aufgaben und Ziele des Zusammenschlusses von Sinti und Einrichtungen Probstei St Clemens 900x600 cef61f5ba4Roma für Sinti und Roma in Hannover und in Niedersachsen. Unser Beratungsbüro ist im Gebäude der Probstei St.Clemens, Goethestrasse 33/ Ecke An der Basilika, Seiteneingang untergebracht. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 - 14 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 0511 760 22 883

Gedenken an die Deportation der Sinti und Roma von 75 Jahren

Bei einer zentralen Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen bei Celle haben Vertreter von Politik und Gesellschaft am Sonntag an die in der NS-Zeit deportierten und ermordeten Sinti und Roma aus Niedersachsen erinnert.  Am 3. März 1943 wurden über 500 Männer Frauen und Kinder mit einem Zug aus Hannover und Braunschweig ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am 3. März 1943 deportiert.Der Verfolgung der Minderheit durch die Nazis fielen bis 1945 in Europa insgesamt zwischen 100 000 und 500 000 Menschen zum Opfer. Die meisten starben bei blutigen Massakern in den deutsch besetzten Gebieten Ost- und Südosteuropas.

Obwohl die Veranstalter ein Zelt aufgebaut hatten, war es am Sonntag bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Deportation der Sinti und Roma nach Auschwitz ziemlich kalt am Obelisk in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. "Die Menschen hatten damals weniger Kleidung als wir und keine festen Schuhe. Von einem Leichnam haben sie Kleidung genommen, um die Füße zu wärmen", sagte Samantha Rose vom Forum für Sinti und Roma. "Wir gedenken, was die Menschen durchmachen mussten." Etwa 120 Gäste waren in die Gedenkstätte gekommen, um an einen Teil der Nazi-Verbrechen zu erinnern, der im öffentlichen Bewusstsein wenig präsent ist. 500.000 Sinti und Roma wurden im Dritten Reich von den Nazis ermordet. Romeo Franz, Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung ging in seiner Ansprache nicht nur auf die historische Diskriminierung der Sinti und Roma ein, sondern vor allem auch auf die fortgesetzte Dsikriminierung und die Ausgrenzung der Überlebenden des Porajmos wie auch den alltäglichen Antiziganismus. Er betonte, dass es jetzt an der Zeit für einen neuen Aufbruch sei:" Gedenkarbeit und Wiedergutmachung sind wichtige Themen gewesen, die die ersten Institutionen und Vereine der Sinti und Roma bearbeitet haben. Nun ist es Zeit für einen neuen Aufbruch – den Bildungsaufbruch. Hier werden wir in den nächsten Jahren große Fortschritte für unsere Community sehen und dies wird auch für die Gesamtgesellschaft ein Gewinn sein. Nur eine Gesellschaft, die Unterschiedlichkeiten akzeptiert, kommt dem Ziel einer friedvollen Gesellschaft näher." (Den  kompletten Text seiner Ansprache finden Sie hier

 

 

 

Roma Kinder brauchen Hilfe in der Schule

Die Zahl der Roma-Kinder, die in Hannover zur Schule gehen, ist wesentlich größer als bislang öffentlich bekannt. Viele von ihnen stellen Lehrer vor große Herausforderungen. Bis zu 300 schulpflichtige Kinder aus Roma-Familien gibt es nach Schätzungen der Landesschulbehörde in Hannover. Etwa die Hälfte davon sei noch im Grundschulalter, sagte eine Sprecherin der HAZ.

Gräber der von Nazis ermordeten Sinti und Roma werden erhalten

Die Kosten der Grabstätten von den im Nationalsozialismus verfolgten Sinti und Roma werden künftig zu je 50 Prozent von Bund und Ländern übernommen. Ministerin Manuela Schwesig begrüßte den Entschluss.
Bund und Länder haben am 9. Dezember im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin einen Beschluss zum Ruherecht für Grabstätten der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgten Sinti und Roma gefasst. Sie kommen damit der Bitte des Vorsitzenden des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma, Romani Rose, nach. Er hatte sich seit Jahren für ein dauerndes Ruherecht eingesetzt. Bund und Länder sind übereingekommen, die Kosten zum Erhalt der Gräber zu je 50 Prozent zu übernehmen.

Gedenken in Bergen - Belsen

Mit einem Festakt wurde am 26. April der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen durch die britischen Streitkräfte am 15. April 1945 gedacht. KranzBergenBelsenMehr als 50.000 Menschen und 20.000 Kriegsgefangene wurden im Zweiten Weltkrieg dort ermordet, darunter auch tausende Sinti und Roma. An derGedenkveranstaltung nahmen auch rund 100 Überlebende aus aller Welt teil. Mit dabei waren auch ehemalige britische Soldaten, die Bergen-Belsen am 15. April 1945 befreit hatten, sowie der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose. Anschließend erinnerten auch sechs Überlebende an ihre Leidenszeit im Konzentrationslager Bergen-Belsen. 

Internationaler Tag der Roma: Kommission fordert mehr Integration

Zum Internationalen Tag der Roma am 8. April haben Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der Kommission, und die EU-Kommissarinnen Marianne Thyssen, Vera Jourová und Corina Creţu die EU und die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, entschlossen gegen Diskriminierung der Roma vorzugehen und ihre Integration voranbringen.
Die Roma, mit sechs Millionen Menschen Europas größte ethnische Minderheit, seien weiterhin  gesellschaftlichem Ausschluss, Ungleichheit und Diskriminierung ausgesetzt.

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